Revolution-News
In der aktuellen EGM befindet sich ein Interview mit Shigeru Miyamoto und Satoru Iwata in dem die beiden über Revolution, deren Leistung und deren Spiele sprechen.
Iwata: Der Controller der Revolution soll so gebaut sein, dass er mit allen konventionellen Spielen zurechtkommt. Das heißt, dass man ohne Probleme die ganzen NES-, SNES- und N64-Klassiker spielen kann und es gleichzeitig kein Problem sein wird z.B. ein neues Splinter Cell, das für PS3 und Xbox 360 erscheint, auch auf Revolution umzusetzen und zu steuern. Revolution wird keine DVD-Filme wiedergeben können, da laut Iwata die meisten Haushalte schon einen oder zwei DVD-Player haben, so dass es keinen Grund gibt, sie für einen weiteren nochmals zur Kasse zu bitten. Es wird allerdings einen Zusatz geben, der das Abspielen von DVDs möglich macht.
Revolution wird keinen Ethernet-(=LAN-)Port haben, denn wenn man davon ausgeht, wo Revolution im Haushalt stehen soll, sei es schwierig, die üblichen Ethernet-Verbindungen zu verlegen. Allerdings gibt es die Möglichkeit via USB einen Ethernet-Anschluss zu erhalten. Außerdem überlegt Nintendo, den DS über WiFi mit Revolution zu verbinden. Iwata sagt noch, dass er nicht glaubt, dass die Grafik von Revolution schlechter sein wird als die von Xbox360 oder PlayStation 3. Allerdings glaubt er, dass es wichtigere Dinge gibt, als die Kompatibilität mit HDTV-Fernsehern. Revolution soll sich so gut verkaufen, dass er der Industriestandard wird.
Miyamoto: Er arbeitet derzeit an Projekten für Revolution, die von den einzigartigen Fähigkeiten der Konsole Gebrauch machen sollen. Allerdings kann er nicht weiter auf etwaige Spielentwicklungen eingehen, solange das Interface von Revolution nicht offiziell enthüllt wurde. Nintendo hat sich in der Vergangenheit beim Online-Thema zurückgehalten da man nicht von der Infrastruktur und den vorhandenen Geschäftsmodellen überzeugt war. Nun hat Nintendo ein einfaches Online-Modell geschaffen, das einfach ist und ohne Gebühren für den Spieler funktioniert. Das bedeutet, dass der Kunde grundsätzlich für Online-Spiele auf Revolution keine Gebühren zahlen soll. Allerdings wird das Herunterladen einiger Klassiker via 'Virtual Console' durchaus kostenpflichtig sein.
Des Weiteren sollen einige der Klassiker aufpoliert werden. Möglich wäre dabei zum Beispiel, dass alte Mario Party-Titel (N64) so weiterentwickelt werden, dass sie online spielbar sind. Solche Überlegungen führt man bei allen Klassikern, doch ob die Spiele letztendlich wirklich überarbeitet werden, bleibt abzuwarten und ist noch nicht entschieden. Mario 128 wird für Revolution erscheinen. Nintendo wählte den Titel allerdings nur als Projektnamen, um zu zeigen, dass es etwas völlig Neues sein wird. Das Spiel könnte später auch einfach nur 'Mario' heißen. Auch ein neues Luigi's Mansion und ein neues Pikmin sind möglich. Über letzteres sagt Miyamoto, dass das Interface von Revolution sehr gut zum Spiel passen würde. Über ein Super Smash Bros. für Nintendo DS denkt Nintendo gerade nach.