Das Game Informer-Magazin hat in der neuesten Ausgabe interessante Fakten und neue Bilder zu Resident Evil 4 für den GameCube Preis gegeben. Achtung! Der ein oder andere Spoiler ist dabei!
Das Spiel kann aus der First-Person-Perspektive gespielt werden oder aber aus zwei anderen Kamerapositionen aus dem Third-Person-Blickwinkel, die sich recht nahe am Charakter befinden.
Das Spiel läuft im 16:9-Widescreen-Modus. Unterstützt der Fernseher diese Voraussetzung nicht, muss man mit schwarzen Balken Vorlieb nehmen. Außerdem läuft das Spiel -für HDTV-Besitzer interessant- im Progressive Scan.
In einer der nahen Third-Person-Perspektiven füllt Leon den linken Teil des Bildschirms. Dennoch wird der Eindruck erweckt, man spiele einen Ego-Shooter.
Die Steuerung soll die gleiche wie bei den Vorgängern sein. Dennoch soll das Spielgefühl ein ganz anderes sein.
Munitionsvorrat und Gesundheitsstand werden auf dem Spielbildschirm angezeigt.
Zur Story: Resident Evil 4 spielt im Jahr 2004, 6 Jahre nach Resident Evil 2. Umbrella ist verschwunden und mit ihnen die Zombies. Leon wird vom Präsidenten engagiert, um dessen Tochter zu beschützen. Diese wird jedoch vorher in ein südamerikanisches Dorf verschleppt. Leon folgt ihren Spuren und findet sich in einer Ortschaft voller seelenloser Bewohner wieder, die ihn sogleich attackieren.
Die Dorfbewohner sind mit Äxten, Motorsägen, Mistgabeln etc. bewaffnet, mit denen sie auch nach Leon werfen. Fliegende Objekte lassen sich durch gezielte Schüsse abwehren.
Die Gegner reagieren auf Treffer bezüglich ihrer Körperregionen. So humpeln sie, wenn ihnen ins Bein geschossen wird. Zudem sind sie cleverer, rennen nicht stur auf den Protagonisten zu, wenn sie unter Beschuss sind, sondern verstecken sich, rennen davon oder locken ihn in einen Hinterhalt. Sie sind "menschlicher".
Die Levels sind sehr großflächig.
Es gibt keine vorgerenderten Sequenzen oder Tür-Animationen. Alles wird in Echtzeit berechnet. Beim Laden neuer Welten muss jedoch mit kurzen Ladezeiten gerechnet werden.
Es gibt einen Aktionsknopf. Dieser wird beispielsweise verwendet, um vor Türen Gegenstände zu schieben, damit die Widersacher aufgehalten werden. Oder aber, um eine Leiter voller Gegner umzustoßen.
In späteren Levels wird es stockdüsetre Passagen geben, wo allein das Mondlicht den Umriss herannahender Gegner andeutet.