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Japanische Entwickler zur Lage des Konsolenmarktes

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2001 war ein wirklich erfolgreiches Jahr für die Videospielindustrie. Die Verkaufszahlen von Konsolen und Spielen erreichten traumhafte Werte. Trotzdem sind die japanischen Videospiel-Entwickler nicht ganz glücklich. Viele fürchten zu starke Dominanz Sonys (Playstation, Playstation 2) auf dem Videospiel-Markt. Ein Quasi-Monopolismus Sonys würde dazu führen, dass die Produzenten in starke Abhängigkeit geraten. Entwicklungsgebühren könnten dann z.B. stark in die Höhe getrieben werden. Deswegen hoffen viele darauf, dass Nintendo mit dem Gamecube, Sony wieder genügend Marktanteile rauben kann. Auch Microsofts Xbox gilt als Hoffnungsträger. Analysten sagen vorher, dass der Gamecube bis 2005 30% des Marktes erobern wird, 60% werden allerdings auch dann weiterhin Sony zugesprochen (aktueller Marktanteil Sonys bei Heimkonsolen: 66%). Um möglichst unabhängig zu sein, setzt sich bei immer mehr Entwicklern die Multi-Konsolen-Strategie durch: Jedes Spiel wird für jede Konsole entwickelt. Viele Entwickler, die den Nintendo 64 ausließen, kehren auf Grund dieser Strategie wieder zu Nintendo zurück - deswegen, aber auch, weil die verhasste Modultechnologie, die sie damals auf Grund verlockend niedrigerer Produktionskosten zur Konkurrenz trieb, im Heimkonsolen-Bereich nun endlich das Zeitliche gesegnet hat.

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